
Ihre Frage erstaunt mich und erinnert mich daran, dass auch für mich die Zeit vergeht. Aber wenngleich meine Haare langsam grau werden, denke ich noch lange nicht an die Rente. Da ich immer noch bei guter Gesundheit bin, meine Passion und Energie ungebrochen sind, werde ich dem SAV nicht Adieu sagen, sofern man sich natürlich nicht von mir trennen möchte. Ich liebe meinen Beruf zu sehr, um mich schon zurückzuziehen, insbesondere jetzt, an der Schwelle wichtiger Entwicklungen.
Alles befindet sich derzeit im Umbruch, denn wir entwickeln uns gerade von einer Industriegesellschaft zur neuen vernetzten Gesellschaft. Die geschichtlichen Ereignisse zu Beginn des 20. Jahrhunderts erinnern uns an die Umwälzungen, die das Ende der Agrargesellschaft um 1900 hervorgerufen haben. Daher sollte es uns nicht erstaunen, wenn wir uns derzeit grossen Veränderungen und Interessenskonflikten gegenübersehen. Unter diesen Umständen sollte man Weitsicht beweisen, Visionen haben, um Strategien zu entwickeln und für die meisten unserer Kollegen kalkulierbare Risiken einzugehen. Zu glauben, alle würden auf einer Woge einstimmig beschlossener Reformen mitschwimmen, wäre utopisch. Zu meinen, von allen sofort verstanden werden zu müssen, könnte als eitel betrachtet werden. Wichtig ist daher, seinen eigenen Überzeugungen treu zu bleiben und darauf hinzuweisen, dass man in der Vergangenheit die richtigen Entscheidungen getroffen hat. In dieser Hinsicht haben die schweizerischen Apotheker bereits grosse Erfolge erzielt, die sie mit ihrem beruflichen Engagement für die öffentliche Gesundheit verdient haben. Trotzdem müssen die Bemühungen fortgesetzt werden, um die Zustimmung und das berufliche Engagement aller für immer bessere Dienstleistungen, mehr Anerkennung und bessere Vergütung zu erlangen.
Grösste Freude bereitete mir der Aufbau der Zusammenarbeit zwischen Medizinern und Pharmazeuten in den Qualitätszirkeln, aber auch in der pharmazeutischen Betreuung in Altersund Pflegeheimen. In diesem Zusammenhang ist besonders bemerkenswert, wie sehr unsere Tätigkeiten sowohl von den Ärzten als auch vom Pflegepersonal geschätzt und als Gewinn betrachtet werden. Und was mich noch zufriedener stimmt, ist die Feststellung, dass andere Kollegen mir in dieser Arbeit gefolgt sind und in diesen Kooperationen ihre beruflichen und menschlichen Kompetenzen unter Beweis stellen. All dies bezeugt, dass das Potenzial vorhanden ist und man aufhören soll, zu zaudern und sich zu unterschätzen.
Hingegen war die Abschaffung der Spezialisierung, die in den 90er Jahren ins Leben gerufen worden war, eine herbe Enttäuschung für mich, denn ich denke an den Enthusiasmus und das Engagement ihrer Verfechter. Sicherlich war es nach zehnjähriger Tätigkeit wichtig, Reformen einzuführen, aber musste man gleich tabula rasa machen?
Es bleibt mir nur, denjenigen Glück und Mut zu wünschen, die künftig die Fackel übernehmen!
Zweifel gehören zum Leben, sollten uns aber nicht lähmen. Sie bringen uns lediglich dazu, im Verlauf der widersprüchlichen Debatte und der Teilnahme an Fachtreffen im Ausland unsere Analysen zu vertiefen. Denn man sollte nicht meinen, nur die Schweiz sei von tiefgreifenden Veränderungen betroffen. Die gesamte Berufswelt befindet sich in einem Wandel. Wenn man sich den Überlegungen und Erfahrungen anderer öffnet, schwindet jeder Zweifel über die eigene Vision für die Zukunft. Damit meine ich: Man kann nicht mehr nur Produkte verkaufen, sondern muss professionelle Dienstleistungen rund um das Medikament anbieten und diese durch kontinuierliche Fort- und Weiterbildung stets weiter verbessern.
Ohne den SAV wäre nichts möglich gewesen! Ich habe in diesem Verband die Freundschaften, Kräfte, Kompetenzen und Energien gefunden, die wir zur Umsetzung unserer gemeinsamen Ziele gebraucht haben. Man muss sich bewusst sein, dass man allein nicht vorwärts kommt. Alle Reformen haben neue Erfahrungen gebracht und ich versichere, dass ein Amt im Vorstand des SAV eine einmalige Chance in der Berufslaufbahn darstellt. Sicherlich bedeutet es Arbeit, die mir persönlich aber viel Kraft und Sicherheit gegeben hat! Ich ermutige meine jungen, interessierten Kollegen, keine Angst zu haben, mit ihren Berufsverbänden in Kontakt zu treten, und sich für ihren Berufsstand zu engagieren. Wir brauchen sie!
Die Ziele der Reform sind in den offiziellen Dokumenten ausführlich beschrieben. Auf ihrer Grundlage sollen die Studenten in der Zukunft auf die Gesamtheit ihrer beruflichen Aufgaben vorbereitet werden im Hinblick auf die Arzneimittelspezialitäten, die optimierte Medikation, und zwar im Rahmen der Anforderungen unseres Gesundheitssystems. Auch im Gesetzesentwurf zum künftigen Medizinalberufegesetz, das 2004 im Parlament behandelt werden soll, sind die Ausbildungsziele eingehend beschrieben. Der Aufbau des Pharmaziestudiums ändert sich jetzt zwar, doch die Studieninhalte entsprechen nach wie vor nicht den Ausbildungszielen! Die Tatsache, dass es Hochschulen für Pharmazie gibt, belegt meiner Ansicht nach, dass ihre Aufgabe nicht allein darin bestehen kann, Spezialisten in der Arzneimittelkunde auszubilden, denn dies könnten auch die Institute für Chemie, Biologie oder physikalische Chemie übernehmen, sondern dass sie dazu da sind, Gesundheitsfachleute auszubilden, die in der Lage sind, ihre Aufgabe im Dienste der Bevölkerung zu erfüllen. Die Gesetzesentwürfe machen dies unmissverständlich deutlich, doch wir haben einen langen Weg vor uns, bis das schweizerische Hochschulwesen dies versteht und endlich praktisch umsetzt.
In der Tat kann man nicht alles an der Universität lernen. Sie muss Autodidakten ausbilden, deren primäre Aufgabe es nach dem Studium ist, Kompetenz, als Summe von Kenntnissen, eine Berufshaltung und Methoden zu erwerben. Nur durch die Tätigkeit im Beruf kann diese Kompetenz erworben werden. Daher musste unser Berufsstand Strukturen im Hinblick auf einen rascheren Erwerb dieser Kompetenzen schaffen, um das Erlangen einer qualitativ verbesserten Berufspraxis auf nationaler Ebene zu ermöglichen. Angesichts der Zahl an Apothekern, die sich für den Erwerb eines FPH-Titels angemeldet haben, bin ich überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Dennoch liegt noch viel Arbeit vor uns, denn es gilt, das Erreichte zu konsolidieren und attraktive neue Weiterbildungsprogramme auszuarbeiten.
Auch hier bedarf es klarer Visionen über die künftige Entwicklung unseres Gesundheitssystems. Die Politiker suchen ständig nach Kosten sparenden Lösungen. Angesichts dieser schwierigen Aufgabe wenden sie sich an die Berufskreise (Versicherer, Mediziner, Pharmazeuten), um neue und wirksame Lösungsvorschläge zu hören und einen Ausweg zu finden. Glauben Sie, dass andere uns Apothekern Lösungen für unsere Probleme vorschlagen würden?
Meinen Sie nicht, dass einige sogar Interesse daran hätten, uns von künftigen Lösungen auszuschliessen, indem sie uns ausschliesslich zu «Kostentreibern» des Gesundheitswesens erklären? Diese Überlegungen bildeten die Grundlage für das Kooperationsprojekt mit den Ärzten. Wir wollten beweisen, dass wir durch vernetzte Zusammenarbeit gemeinsam die Kosten positiv beeinflussen könnten – und dies haben wir getan. In diesem Sinne haben wir für unsere Tätigkeit als Apotheker einen Gewinn erzielt, denn wir sind neben unseren Arztkollegen zu Mitentscheidungsträgern geworden. Das gefällt offensichtlich nicht jedem, weshalb sich die Verbreitung dieses Projekts auf nationaler Ebene verzögert. Dennoch bewegen wir uns in die richtige Richtung und müssen bereits jetzt die Studierenden auf ihre neuen Aufgaben vorbereiten. «Der Patient muss das Hauptanliegen des Apothekers sein», das ist unsere Devise. Dieser Gedanke muss sich schnell in den Köpfen unserer Universitätsprofessoren festsetzen, um nicht bereits jetzt den heutigen und künftigen Studentengenerationen alle Chancen zu nehmen.
Philippe Brown, Verantwortlicher der europäischen Konsumenten, stellte im Jahr 1996 die brennende Frage: «Do we need pharmacists in the next century? » Als Präsident der Sektion Pharmazie der FIP habe ich ihn gebeten, diese Frage zu diskutieren. Nach zahlreichen, sehr interessanten Diskussionen veröffentlichte er eine Antwort, die ich ihnen gerne übermittle [FIP-Kongress, Den Haag 1998]: «Die Rolle der Pharmazeuten in ihren Offizinapotheken und die von ihnen dort erbrachten Dienstleistungen hängen von ihrer akademischen Ausbildung ab. Auf diesem Standpunkt basiert meine gesamte weitere Überlegung! Die Pharmazeuten erhalten heute eine wissenschaftliche Ausbildung, die alle Aspekte der Chemie, der Arzneimittelherstellung und -anwendung abdeckt [das letzte Element, das in der Schweiz im Vergleich zu den angelsächsischen Ländern heute noch fehlt]. Nicht gelehrt wird jedoch das gesamte Fachgebiet der Diagnose und Behandlung von Krankheiten. Die Pharmazeuten verfügen über keine Fachkenntnisse in der Diagnostik: Sie erhalten weder gründliche Kenntnisse in der Anatomie noch in den Krankheitsprozessen.
Es ist illusorisch zu glauben, der künftige Apotheker habe als Erbringer von primären Gesundheitsleistungen mehr als höchst primitive Kompetenzen. Wenn er diese Rolle spielen wollte, müsste die Grundausbildung radikal geändert werden.
Was die Apotheker kennen und verstehen, sind die Arzneimittel. Diese Kenntnisse sind weiterhin nützlich. In der Zukunft müssen sie sich folglich in Zusammenarbeit mit den verordnenden Ärzten immer stärker bei der Auswahl spezifischer Produkte beteiligen bis hin zur sicheren und wirksamen Anwendung der Medikamente durch die Patienten. Auf diesen Gebieten bleibt noch viel zu tun: Die Verordnungspolitik ist noch weitgehend irrational, und die Patienten stehen der verordneten Therapie hilflos gegenüber.
Was die Gesellschaft heute und morgen benötigt, sind Apotheker, die ihre Energien und Fähigkeiten auf die Lösung von Problemen ausrichten und somit einen wesentlichen Beitrag zum öffentlichen Gesundheitswesens leisten.»
Die Botschaft ist klar und deckt sich mit allem, was ich in meinem beruflichen Umfeld entwickelt habe. Zweifellos wird dies alles zur Bildung eines «medizinischen Netzwerkes» führen, in dem die Apotheker ihren Platz und ihre Aufgabe haben. Allerdings müssen sie entsprechend ausgebildet sein und partizipieren wollen… Doch die Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten.
Oh nein! Die Alters- und Pflegeheime boten einfach eine fantastische Gelegenheit, um die eben vorgestellte Vision umzusetzen. Über diese Einrichtungen war es möglich, den Ärzten, dem Pflegepersonal, den Direktoren der Einrichtungen näher zu kommen, um zu zeigen, welchen Vorteil die Apotheker im Hinblick auf Medikamentenwahl und optimale Medikation bringen. Die Erfahrungen aus der Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Apothekern sowie die hervorragenden wirtschaftlichen Resultate erlauben es uns sogar, eine Übertragung des Alters- und Pflegeheimmodells auf die Arztpraxen anzustreben. In der Tat, warum sollte man nicht einen Patienten-Kunden wie einen Kranken in einem Pflegeheim betrachten und seine Behandlung nach denselben Optimierungszielen aufbauen? Hinzu kämen dann, in Kooperation mit den Ärzten, die Beurteilung der Therapiebereitschaft der Patienten (Compliance) sowie eine umfassende Einarbeitung, um bei Problemen zu prüfen, ob sie ihre Krankheit und deren Behandlung verstanden haben (disease management). Dies alles sind Elemente der Netzwerk-Medizin, die eine unbedingte Beteiligung der Apotheker voraussetzt!
Alles, was ich Ihnen gerade dargelegt habe, ist in der Tat unvereinbar mit der Selbstdispensation der Ärzte. Dieser unerbittliche Wettbewerb, den seinerzeit Bundesrätin Ruth Dreifuss mutig als Korruption bezeichnete, da er die betreffenden Ärzte übervorteile, stellt einen schweren Bremsklotz für die berufliche Entwicklung meiner Deutschschweizer Kollegen dar. Ich hoffe, dass die Westschweiz der gesamten Schweiz als Beispiel dienen kann und der echte Wille der Ärzte unserer Region nicht von den arroganten kommerziellen Praktiken aus der Deutschschweiz korrumpiert wird. Alle Westschweizer Verantwortlichen sind angesichts derartiger Bestrebungen zu höchster Wachsamkeit aufgerufen. Auf diesem Gebiet muss man sagen, dass die gesamte Deutschschweiz Nabelschau betreibt und sich für den Mittelpunkt der europäischen Entwicklung hält. In Wirklichkeit bilden sie jedoch eine europäische Ausnahme!
Mit dieser Frage haben Sie die Quelle meiner Ideen und Überzeugungen zu Tage gebracht. Ich möchte meinen Kollegen sagen, dass die FIP und ihre Kongresse uns die Gelegenheit bieten, besseren Einblick zu erhalten in die weltweiten Entwicklungen auf den Gebieten der Wissenschaft, der Praxis und des Berufsstandes. Selbstverständlich muss man des Englischen mächtig sein, um mit den Verantwortlichen unseres Berufs aus der Industrie, dem Krankenhaus- und Hochschulwesen oder der Offizinpraxis in Kontakt zu treten. Sie bekommen mit, was in Nordeuropa, in Afrika, Australien oder den USA passiert. Sie treffen Professoren für praktische Pharmazie, die seit Jahrzehnten in einer Wissenschaft lehren, die bei uns noch nicht einmal den dringend notwendigen Einzug gehalten hat. Leider treffe ich dort auch heute nur sehr wenige Schweizer und kann sie nur ermutigen, bei uns mitzumachen [www.fip.org].
In einem kantonalen Parlament entstammen die Abgeordneten verschiedenen Berufskreisen. Es sind viele Rechtsanwälte vertreten, aber auch Bauern. Apotheker, heisst es, sind nur äusserst selten anzutreffen. Allein diese Tatsache sorgt für eine Menge Neugier, wenn man als neuer Abgeordneter seine Arbeit aufnimmt. Hunderte von Fragen habe ich beispielsweise bezüglich unserer Rolle im Gesundheitswesen, dem Arzneimittelpreis oder dem neuen Abgeltungssystem für Schweizer Apotheker beantwortet. Der Grossrat bildet eine interessante Plattform, um sich ein Bild über die Meinungen der Politiker zu unserem Berufsstand zu machen… und auch um viele Fehleinschätzungen auszuräumen. Unsere Hauptaufgabe in einem Grossrat besteht jedoch darin, Gesetze zu erlassen, und damit schalten wir uns in die politische Diskussion ein. Ich habe dieses Amt mit Leidenschaft begonnen und zuweilen gewisse Erfolge verzeichnet und ich hoffe, dass ich meinem Kanton nützlich sein konnte und weiterhin sein kann. Dieses Urteil haben meine Wähler zu fällen.
Leider nein. Viele von ihnen erkennen nicht, wie wichtig es ist, am Ort der Entscheidung dabei zu sein. Ausserdem fürchten sich viele vor Problemen, die mit dem Amt verbunden sind. Dennoch, die Apotheker sind nicht weniger geeignet als die Bauern, um zu debattieren und sich zu äussern. Richtig ist jedoch, dass man sich auf eine solche Aufgabe vorbereiten muss. Mein Amt als Vorstandsmitglied des SAV während acht Jahren ist in meiner Erinnerung die beste Schule für diese Rolle gewesen. Ich appelliere an meine jungen Kollegen, meine Worte gut zu überdenken. Denn es genügt nicht, sich über die Schwierigkeiten in der Berufspraxis zu beklagen. Man muss an Lösungen arbeiten und in den Kreisen aktiv werden, in denen die Rahmenbedingungen für morgen geschaffen werden. Der Beruf, den Sie für sich gewählt haben, braucht Ihre Talente. Warten Sie also nicht mehr länger und bieten Sie Ihre Dienste an, um bereits heute etwas für Ihre Zukunft zu tun.
Die pharmazeutische Praxis wird in der Zukunft zwei Richtungen einschlagen, die sich teilweise diametral auseinander bewegen. Den Weg des Geschäfts mit dem Konzept eines Gesundheitsmarktes und den Weg der pharmazeutischen Dienstleistungen mit dem Konzept eines Gesundheitssystems. Ich persönlich habe mich entschieden, die Gesundheitsdienstleistungen zu verbessern, ohne natürlich die Aspekte zu vernachlässigen, die mit dem intelligenten Handel mit Hygieneartikeln verbunden sind. Denn wir müssen den Kunden, die uns vertrauen, auch etwas für die Sinne verkaufen, um zu verhindern, dass sie nur an die Widrigkeiten des Lebens denken. Ich bin überzeugt, dass wir unsere Wahl treffen müssen, damit man uns in der Zukunft richtig wahrnimmt. Der Mittelweg ist mit Sicherheit eine Sackgasse.
Ich möchte ihr, und mir selbst auch, sagen, dass sie die Zukunft nicht fürchten und Vertrauen in ihre Kompetenzen haben soll. Ich wünsche der Apothekerschaft viel Freude an stets neuen Berufspraktiken. Der Erfolg liegt vor uns, wenn wir Kritik annehmen können und mutig neue Wege beschreiten. Ich möchte mit einem Text schliessen, den ich im Oktober 1997 in Prescrire gelesen habe: «Die Apotheker haben bis heute diese schmerzhafte Erfahrung gemacht. Hinter dem Deckmantel des Tiers-payant-Systems haben sich viele von ihnen in Fakturisten und andere Kontrollbeamte verwandelt. Nur zu oft vergassen sie dabei ihre wesentliche Aufgabe: Die als aktive Mitglieder eines Gesundheitsberufes, als Glied einer Kette hochwertiger Pflegeleistungen, Arzneimittelexperten und wichtige Berater im Hinblick auf die sachgerechte Anwendung und Auswahl der Medikamente.
Interview: Markus Kamber
Quelle : Schweizer Apothekerzeitung Nr 1/2004, S. 16 - 19